Wenn jede Sekunde zählt – Fachgespräch mit Bayerischem Roten Kreuz

Wenn jede Sekunde zählt, dann braucht es starke Strukturen und engagierte Menschen. Kreisrat Harald Domscheit und Landratskandidatin Sophia Göppel-Kraft waren zu einem fachlichen Austausch beim Bayerischen Roten Kreuz, Kreisverband Ansbach, gemeinsam mit Christian Bernhard (Kreisgeschäftsführer) und Anna-Mari Wöhl (Vorsitzende des BRK-Kreisverbands Ansbach).

Gerade bei uns im flächenmäßig größten Landkreis Bayerns stellt der Rettungsdienst eine besondere Herausforderung dar: lange Anfahrtswege, eine hohe Einsatzbelastung und zugleich der Anspruch, rund um die Uhr schnell, professionell und zuverlässig Hilfe zu leisten. Dass dies gelingt, ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis guter Organisation, hoher fachlicher Qualität und großer persönlicher Verantwortung.

Im Austausch wurde auch die gesamte Bandbreite der Arbeit des Bayerischen Roten Kreuzes deutlich, die weit über den Rettungsdienst hinausgeht. Dazu gehören die ambulante Pflege, Fahrdienste zur Sicherung der Mobilität, Essen auf Rädern, Kindertagesstätten und Bildungsarbeit, Erste-Hilfe-Kurse sowie Rotkreuzläden und Gebrauchtwarenhöfe als soziale und ökologische Anlaufstellen im Landkreis.

Besonders beeindruckend ist der außergewöhnlich hohe Einsatz der vielen ehrenamtlich Engagierten, die diese Vielfalt überhaupt erst möglich machen. Sie übernehmen Einsätze, organisieren Angebote, bilden sich kontinuierlich fort und sorgen dafür, dass die Strukturen auch im Hintergrund zuverlässig funktionieren. Ohne dieses Ehrenamt wäre die umfassende Arbeit des BRK im Landkreis Ansbach nicht denkbar.

Ein weiteres Thema des Austauschs war die Altkleidersammlung – ein sozial und ökologisch wichtiges Aufgabenfeld, das langfristig verantwortungsvoll weiterentwickelt werden muss und insbesondere aus nachhaltiger Perspektive von großer Bedeutung ist.

„Das BRK ist nicht nur da, wenn jede Sekunde zählt. Es ist ein zentraler Pfeiler der Daseinsvorsorge und des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Landkreis Ansbach – jeden Tag“, betonte Sophia Göppel-Kraft zum Abschluss.

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