Für eine starke Krankenhausversorgung in unserem Landkreis

Rund 500 Bürgerinnen und Bürger wollten bei der Podiumsdiskussion am 6. Februar 2026 in der Schranne in Dinkelsbühl wissen:
Wie geht es weiter mit der Krankenhausversorgung im flächengrößten Landkreis Bayerns?

Diese große Beteiligung zeigt, wie sehr das Thema die Menschen bewegt. Gemeinsam mit den anderen Landratskandidierenden aus dem demokratischen Spektrum habe ich deutlich gemacht:
Sachliche, kollegiale Debatten über die Zukunft unserer Krankenhäuser sind möglich – und dringend notwendig. Denn es geht um nichts weniger als unsere Gesundheitsversorgung vor Ort.

Wir als Grüne stehen klar hinter dem Erhalt aller drei Krankenhausstandorte im Landkreis Ansbach sowie in der Stadt Ansbach. Eine verlässliche 24/7-Basisnotfallversorgung muss langfristig gesichert bleiben – gerade in einem großen, ländlich geprägten Landkreis wie unserem.

Die Standorte Rothenburg und Dinkelsbühl sind unverzichtbar:
Sie sichern nicht nur die medizinische Versorgung in der Region, sondern sind auch wichtig für die Ausbildung von Pflegekräften und die langfristige Gewinnung von Ärztinnen, Ärzten und Pflegepersonal. Wer hier ausgebildet wird, bleibt oft auch hier – das ist gelebte regionale Daseinsvorsorge.

In der Diskussion wurden weitere zentrale Themen diskutiert:

  • Stärkung des Klinikums Ansbach mit überregionaler Bedeutung
  • Behutsame Einführung von Robotik im OP, eng abgestimmt mit den Fachärztinnen und Fachärzten – als Unterstützung
  • Gewinnung internationaler Fachkräfte als notwendiger Baustein gegen den Personalmangel
  • Kostenentwicklung im Gesundheitswesen verantwortungsvoll steuern
  • Sichere Versorgung im Katastrophenfall
  • Mehr Wertschätzung für alle Beschäftigten im Krankenhaus – in Pflege, Medizin, Verwaltung und Service

Danke für den Einsatz – jeden Tag

Mein herzlicher Dank gilt Dr. Petra Ziegler für die Organisation dieser wichtigen Veranstaltung. Vor allem aber danke ich allen Ärztinnen, Ärzten, Pflegekräften und Beschäftigten im Gesundheitswesen, die tagtäglich für unsere Versorgung da sind – oft unter schwierigen Bedingungen. Ihr Einsatz rettet Leben. Dafür verdienen Sie Anerkennung, Respekt und gute Arbeitsbedingungen.

Gesundheitsversorgung ist kein Standortfaktor – sie ist ein Menschenrecht.
Dafür setze ich mich als Landratskandidatin ein.

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