Ein offenes Ohr für unsere Hebammen – Fachgespräch

Beim Fachgespräch „Ein offenes Ohr für unsere Hebammen“ im Bürgertreff Neuendettelsau tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen mit Hebammen aus dem Landkreis Ansbach über die angespannte Versorgungslage und mögliche Verbesserungen aus. Mit dabei waren unter anderem Landratskandidatin Sophia Göppel-Kraft, Bürgermeisterkandidatinnen und Bürgermeisterkandidat sowie die Kreisvorsitzende Franziska Wurzinger.

Im Mittelpunkt standen drei zentrale Handlungsansätze, für deren Umsetzung sich die Landratskandidatin einsetzen will:

1.⁠ ⁠Mehr kommunale Unterstützung im Arbeitsalltag
Bezahlbare oder kostenfreie Räumlichkeiten für Kurse und Beratungen sowie praktische Entlastungen wie Parkgenehmigungen können Hebammen bei ihrer Arbeit im gesamten Landkreis unterstützen.

2.⁠ ⁠Einsatz für faire Vergütung und realistische Rahmenbedingungen im ländlichen Raum
Der Landkreis Ansbach ist besonders von der 25-Kilometer-Regelung im Hebammenhilfevertrag betroffen. Sophia Göppel-Kraft will sich dafür einsetzen, dass diese Regelung gestrichen wird, da sie die Versorgung im ländlichen Raum gefährdet.

3.⁠ ⁠Faire Übergangsregelungen und weniger Bürokratie
Bei der Höhergruppierung angestellter Hebammen im TVöD soll Berufserfahrung anerkannt werden. Einheitliche Übergangsregelungen und ein Abbau bürokratischer Hürden sind notwendig, um erfahrene Hebammen in den Kreißsälen zu halten.

Sophia Göppel-Kraft betonte:
„Als Mutter von zwei Kindern weiß ich aus eigener Erfahrung, wie entscheidend eine verlässliche Hebammenversorgung ist – gerade im ländlichen Raum. Der Blick muss viel stärker auf den Anfang des Lebens gerichtet werden, damit Kinder in unserem Landkreis sicher und gut begleitet ins Leben starten können.“

Einigkeit bestand darüber, dass eine verlässliche Hebammenversorgung grundlegend für Familien und die Zukunft des Landkreises Ansbach ist.

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